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Wie reagiert MMS denn nun richtig?

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  • Wie reagiert MMS denn nun richtig?

    Die chemischen Zusammenhänge sind mir bei der reaction noch nicht klar. Wie reagiert denn MMS nun wirklich?

    Folgende formulae sind denkbar:

    1 NaClO2 + 1 HCl = 1 NaCl + HClO2
    5 NaClO2 + 4 HCl = 5 NaCl + 4 ClO2 + 2 H2O
    1 NaClO2 + 4 HCl = 1 NaCl + 4 Cl + 2 H2O

    Gibt es in eurem Forum einen Chemiker der das beantworten kann?

  • #2
    Der Nutzer Gefeu hat ein eigens Wiki dazu:

    Kategorie:Gefeu Lösung – Nicht-Wissen-Wiki

    hier gibt ausführliche Chemie Information, und man kann finden:

    5NaClO2 + 4HCl --> 4 ClO2 + 5NaCl + 2 H2O

    Leider (oder gottseidank) ist das nicht ein Gebiet meiner Stärke. Dafür kann ich Dir sagen, wierum Du eine Schraube reindrehen mußt und an welchem Ende man einen Lötkolben anfassen muß.
    Zuletzt geändert von schnelli55; 11.04.2016, 16:09.
    Schnelli

    Anfragen bitte nur im Forum, ich schaffs anders nicht, und andere können ggf einspringen. Meist interessiert es sowieso alle.

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    • #3
      nun, das ist nur eine von den drei Gleichungen.

      Meine Frage war, welche passiert denn nun, oder passieren die drei etwa konsekutiv?
      Die MMS-Literatur hat absolut keine brauchbare Antwort dazu, weil nur Laien voneinander abschreiben. Auch alle Buchschreiber und Heilpraktiker, die sich darüber auslassen, können keine Chemie. Ich habe letztens wegen einer Patentsache eine Patentanwältin, die in Chemie promoviert hat, also Dr. war, zu Chloriten (wie MMS) befragt. Wir haben dann - um ihr zu verdeutlichen, was ich speziell meine, Chlorite eingegeben. Nach einer Minute gegurgle war das Thema erledigt und sie meinte sowas wie "keine Grundlagen".

      Schnell hat sie dann noch den Ansatz n naclo2 + m hcl eingegeben und nochwas und hat eine interessante pdf-Datei gehabt.

      Kommentar


      • #4
        Vielleicht hilft Dir ein Tip weiter:

        Gugle nach "CLO2" und auch "chlordioxid"
        Da kommt man in eine "Parallelwelt" voller Chemie und auch Formeln, wo es überhaupt keine Esotherik gibt. Alles sehr praktisch und es geht auch viel um Kommerz.

        Du kannst auch versuchen, Gefeu direkt anzusprechen. per PM erreicht ihn eine eMail. Er hat manchmal wenig Zeit. Er ist in der Chemie unter uns der bewandertste.
        Zuletzt geändert von schnelli55; 12.04.2016, 13:21.
        Schnelli

        Anfragen bitte nur im Forum, ich schaffs anders nicht, und andere können ggf einspringen. Meist interessiert es sowieso alle.

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        • #5
          @schnelli55: Gugle nach "CLO2" und auch "chlordioxid"
          Das habe ich schon gemacht, bevor ich die Frage hier gestellt habe. Aber das Ergebnis war ernüchternd: Die Formeln kommen nicht vor. Aber Du hast recht, man findet voll die Chemie und Formeln, die jedoch keiner verstanden hat, weil offensichtlich jeder vom anderen abschreibt. Hier im Forum ist das nicht anders.

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          • #6
            http://dk-dox.de/fileadmin/head/Fach...2005_18-22.pdf

            Hier ist eine PDF mit einigen Formeln, vielleicht hilft Dir das weiter?

            Thema:
            Die Erzeugung von Chlordioxid für den menschlichen Gebrauch

            2 Das Salzsäure-Chlorit-Verfahren

            Zur Erzeugung von Chlordioxid werden hierbei eine 7,5 %ige
            Natriumchlorit- und eine 9 %ige Salzsäure-Lösung eingesetzt
            [2]. Beide Lösungen werden im Volumenverhältnis 1 : 1 zusam-
            mengeführt und erzeugen eine wässrige Chlordioxidlösung.
            Folgende Reaktionen liegen diesem Verfahren zugrunde:

            5 HClO2 → 4 ClO2 + HCl + 2 H2O (1)
            4 ClO2–– + 2 H+ → 2 ClO2 + Cl– + ClO3– + H2O (2)
            6 ClO2 + 3 H2O ⇌ 5 ClO3+ Cl– + 6 H+ (3)

            Die theoretische Ausbeute an Chlordioxd, bezogen auf Chlorit,
            beträgt somit nach Gleichung 1 80 %. Diese Ausbeute kann
            aber nahezu erst durch einen 1000 %igen Salzsäureüberschuss
            realisiert werden [2]. Dadurch, dass mit einem ca. 200–-300
            %igen Salzsäureüberschuss gearbeitet wird, kommt es nach
            Gleichung 2 zu einer Abnahme der Ausbeute an Chlordioxid
            auf ca. 68 %, bezogen auf Chlorit, und gleichzeitig zu einer Zu-
            nahme von Chlorat durch die Nebenreaktion 2. Des weiteren
            zerfällt Chlordioxid nach Gleichung 3 zu einem geringeren Teil
            in den konzentrierten Reaktionslösungen von 15–-18 g ClO2/l
            zu Chlorat und Chlorid. Aus diesem Grund werden die konzen-
            trierten Chlordioxidlösungen schnell auf eine Konzentration
            von 2–3 g/l verdünnt bzw. direkt dem zu behandelnden Wasser
            in der gewünschten Konzentration zugegeben
            Zuletzt geändert von schnelli55; 18.04.2016, 01:44.
            Schnelli

            Anfragen bitte nur im Forum, ich schaffs anders nicht, und andere können ggf einspringen. Meist interessiert es sowieso alle.

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            • #7
              Danke.

              Wir haben eine verläßliche Quelle jetzt selber gefunden mit der Antwort zur Frage.
              Dieser Link ist zu einer pdf-Datei, die bei downloads reinkopiert wird:

              ORP von Sauerstoff & CLO2
              Zuletzt geändert von Xavier; 23.04.2016, 15:30.

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              • #8
                Von Tomas Horky, dem Chemiker, habe ich noch nie etwas gehört. Was macht deine Quelle nun verlässlicher als all die anderen?
                Die Dosis macht die Nahrung.
                Die Dosis macht die Medizin.
                Die Dosis macht die Droge.
                Die Dosis macht das Gift.

                Kommentar


                • #9
                  Nun, von Dir habe ich auch noch nichts gehört.
                  Es ist natürlich nun etwas blöd, wenn man von einem studierten Chemiker liest. was man nicht wahr haben will.
                  Mir scheint mittlerweile, in diesem Forum befinden sich nur Besserwisser.
                  Jeder Chemiker wird Mr Horky's Aussagen bestätigen. Frag mal einen.
                  Ich habe das schon getan (weil, ich bin nicht dermaßen voreingenommen).

                  Aber ich will hier nun nicht mit Besserwissern streiten: Du kannst das selber nachrechnen. Du nimmst die 0,95V von ClO2 (@ph 7,4) wie sie allerorts angegeben werden und rechnest mit der Nernst-Gleichung nach. Das kannst Du doch?
                  Zuletzt geändert von Xavier; 25.04.2016, 11:22. Grund: Ergänzung

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                  • #10
                    Blödes Gequatsche. Aber gut zu wissen, dass du gar kein Chemiker bist, sondern nur ein Wichtigtuer, der einen Chemiker kennt. Na denn .
                    Die Dosis macht die Nahrung.
                    Die Dosis macht die Medizin.
                    Die Dosis macht die Droge.
                    Die Dosis macht das Gift.

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                    • #11
                      Max, darf ich bitte einen gepflegteren Umgangston anmahnen? Eskalationsstufe Orange
                      Schnelli

                      Anfragen bitte nur im Forum, ich schaffs anders nicht, und andere können ggf einspringen. Meist interessiert es sowieso alle.

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                      • #12
                        Das ist ja wirklich ein ... Forum.

                        Ich habe jetzt keine Lust mehr, hier was an Zeit zu investieren.

                        Andererseits kann ich nichts für die Borniertheit mancher Leute hier; doch das ist ein Prinzip in allen Foren: Manche wissen NICHTS, aber das wissen sie besser.

                        Übrigens habe ich meine high school in Atomphysik und in Chemie mit euren Schulnoten 2 und 1 abgeschlossen. Zu unserem Studienumfang gehört in Chemie die Nernst-Gleichung, das ORP, die Stöchiometrie und all das, was man zur Chemie noch so braucht. Mit einem diplomierten Chemiker kann ich mich auf Augenhöhe unterhalten. Und SO findet man auch die kleinen unbedeutenden Artikel im Netz, die wirklich weiterhelfen - wie den von Mr Horky.

                        Das scheint aber in einem Forum wie diesem hier völlig wertlos zu sein.
                        Ich möchte mich nun verabschieden. Es bringt mir nichts mehr in diesem Forum.

                        MaxJoy
                        1. "Blödes Gequatsche. Aber gut zu wissen, dass du gar kein Chemiker bist, sondern nur ein Wichtigtuer, der einen Chemiker kennt. Na denn"
                        2.
                        Von Tomas Horky, dem Chemiker, habe ich noch nie etwas gehört. Was macht deine Quelle nun verlässlicher als all die anderen?

                        Interessant, wie manche, die überhaupt nicht die Spur von Wissen haben, hier im Forum reagieren.

                        Wie heißt es so schön: "Es ist leichter, eine Lüge zu glauben, die man hundertmal gehört hat, als eine Wahrheit, die man noch nie gehört hat."

                        Das stammt nicht von mir, sondern von einem amerikanischen Soziologen. Und es paßt perfekt zu solchen Äußerungen.
                        Zuletzt geändert von Xavier; 28.04.2016, 20:03. Grund: letzte Ergänzung

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                        • #13
                          Da hat es aber einer eilig gehabt, wegzukommen ... Mr Horkis Erkenntnisse haben übrigens gar nichts mit der ursprünglich gestellten Frage (Reaktion von NaClO2 mit HCl) zu tun, sondern betreffen das Redoxpotential von ClO2. Er hat es für die im Körper herrschenden Bedingungen (36,5°C, pH = 7,4) neu berechnet und kommt auf höhere Werte als in der bekannten Literatur angegeben. Hier eine Übersetzung seiner abschließenden Bemerkung:

                          Im Gegensatz zu reinem Sauerstoff kann Chlordioxid durchaus mit bestimmten Aminosäuren (Cystein, Tryptophan and Tyrosin), Fettsäuren und anderen biologischen Materialien reagieren. Aus dieser Perspektive kann man nicht behaupten, dass der Gebrauch von MMS/CDS vollständig sicher ist. Mögliche schädliche Seiteneffekte können nicht ausgeschlossen werden.

                          Es kann also nicht ausgeschlossen werden, dass ClO2 bestimmte Stoffe im Körper zehrt, das ist alles. Als langjähriger Anwender kann ich dazu nur sagen, dass dieser Effekt vernachlässigbar ist. Wer sich einigermaßen ausgewogen ernährt, kann CDS in hohen Dosen über Monate auch ohne zusätzliche Nahrungsergänzungsmittel einnehmen, ohne dass es zu irgendwelchen Mangelerscheinungen kommt. Andere Oxidantien wie H2O2 oder O3 sind da viel problematischer, hier sollte man bei einer Kur auf jeden Fall zumindest Magnesium ergänzen, weil sonst die Neigung zu Muskelkrämpfen stark zunimmt.

                          Also keine Panik auf der Titanik!
                          Die Dosis macht die Nahrung.
                          Die Dosis macht die Medizin.
                          Die Dosis macht die Droge.
                          Die Dosis macht das Gift.

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                          • #14
                            Wir werden hier immer wieder von Skeptikern lesen, die mit chemischen Formeln um sich werfen. Meistens interessieren sie die Wirkungen und Erfahrungen nicht, sondern nur die wissenschaftlichen Begründungen. Ich bin auch überzeugt, dass es noch Erklärungsbedarf gibt. Fest steht jedoch 1. Es wirkt, 2. es sind bei verantwortlichem Einsatz keine Schäden bekannt. Beides kann man von den anerkannten, doppeltblind getesteten, evidenzbasierten, zugelassenen und massiv beworbenen Präparaten nicht immer behaupten, mit denen uns St. Pharma beglücken will.

                            Lasst uns weiter unsere Erfahrungen austauschen. Was die anerkannte Wissenschaft betrifft: Die Wahrheit von heute ist der Irrtum von morgen. Jeder Wissenschaftszweig musste später vermeintliche Wahrheiten korrigieren. Warum sollte das heute anders sein?

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                            • #15
                              Man muss wohl auch CISS zu den Magnesium zehrenden Oxidantien zählen - vorausgesetzt, es findet eine saure Ecke zum Reagieren. Das erklärt, warum Zausel bei ihrer Krebstherapie mit heftigen Muskelkrämpfen zu kämpfen hatte und entsprechende Dosen Magnesium ergänzen musste. Bei den gesunden Testern ist CISS dagegen einfach ohne Reaktion durchgerauscht und es kam zu keinen Krämpfen.
                              Die Dosis macht die Nahrung.
                              Die Dosis macht die Medizin.
                              Die Dosis macht die Droge.
                              Die Dosis macht das Gift.

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