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Geht auch Apfelsäure statt Weinsteinsäure als Aktivator?

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  • Geht auch Apfelsäure statt Weinsteinsäure als Aktivator?

    Hallo,

    ich bin hier ganz neu im Forum und fange auch gerade erst an, mich mit MMS zu befassen.

    Da ich noch ungefähr ein Kilo Apfelsäure habe, frage ich mich, ob ich diese zur Herstellung eines geeigneten Aktivators benutzen kann, ähnlich wie die Leute, die sich ihre Weinsteinsäure selbst herstellen.

    Hat jemand damit Erfahrung? Gibt es jemanden, der/die sich darin gut auskennt?

    Vielen Dank für eure Antworten.

    Gruß
    Claudia

  • #2
    Hallo Ninjia,

    grundsätzlich kannst du auch mit Apfelsäure an den Start gehen, auch wenn wir damit keine Erfahrung haben. Für das Mischungsverhältnis brauchst du die ungefähre Konzentration der Säure. Falls es Apfelessig ist, könntest du dich an den üblichen Mischungsverhältnissen für Essig orientieren (5 Tropfen Essig auf ein Tropfen NaClO2).

    Wenn du vorhast, CDS mit der Weckglasmethode selbst herzustellen, kannst du auch mit einem kräftigen Säureüberschuss arbeiten, weil davon nichts im Destillat landet.

    Viel Spaß!
    Die Dosis macht die Nahrung.
    Die Dosis macht die Medizin.
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    Die Dosis macht das Gift.

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    • #3
      Hallo MaxJoy,

      Danke für deinen Tipp.

      Bei der Apfelsäure handelt es sich um ein weißes Pulver. Ich habe gerade bei Wikipedia gelesen, dass Lebensmittelzusatzstoffe wie Citronensäure (E 330), Weinsäure (E 334) oder auch Phosphorsäure (E 338) gerne als günstigere Alternativen zu Apfelsäure verwendet werden. Deshalb gehe ich mal davon aus, dass ich die Apfelsäure - wie du ja auch sagst - auf gleiche Weise verwenden kann.

      Ich werde das also so mischen: 50g Apfelsäure und 50g destilliertes Wasser, damit hätte ich eine 50%ige Lösung. So habe ich es hier im Forum gelesen. Diese dann 1:1 mit Natriumchlorit mischen.

      Falls ich mich damit umbringen sollte, sagt mir bitte rechtzeitig Bescheid! ;-)

      LG

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      • #4
        Also ich glaube nicht, dass du dich damit umbringen wirst, auch wenn ich das selbst noch nicht ausprobiert habe.

        Berichte bei Gelegenheit mal, wie es dir gemundet hat, vielleicht ist Apfelsäure ja eine Alternative für die Gourmets und Zitronensäureverächter hier im Forum.
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        • #5
          Hallo Ninjia,

          ich glaube auch, daß es bei dem Mischungsverhältnis 1:1 zum Aktivieren funktionieren müsste und ungefährlich ist, solange Du Dir die 50%ige Säure nicht in die Augen träufelst.

          Und da ich diesen als Thread sehe, wo alternative Aktivatoren besprochen werden, hätte ich gleich eine Frage an unseren Wasserkefir-Experten

          MaxJoy:

          Bei jeder "Ernte" schütte ich einen Teil der Knöllchen ins Klo, weil ich sonst mittlerweile selbst keinen Platz mehr in meiner Bude hätte.
          Und wenn man ihn ein paar Tage nicht erntet, wird die Flüssigkeit ziemlich sauer.
          So kommt mir jetzt der Gedanke, ob Du es schon probiertest, einfach mit Wafir zu aktivieren, oder ob Du den Versuch für sinnvoll hältst?
          Schluckte mal ein bisschen was, was einige Tage gediehen war. Es war allemal so sauer wie Essig und ich musste auch gleich aufs Klo.
          Dazu ist noch zu sagen, daß meine Schwester es schon ewig so anwendet: 1 Tag gereift, gegen Durchfall, 2 Tage gereift gegen Verstopfung.

          Was meinst Du dazu?
          ...sondern den Tagen mehr Leben! Wer will schon ewiges Siechtum?

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          • #6
            War es nicht umgekehrt? 1 Tag gereift gegen Verstopfung, 3 Tage gegen Durchfall? So steht es zumindest in den meisten Quellen.

            Klar kannst du auch Milchsäureessig mit dem Kefir produzieren, indem du ihn einfach stehen lässt bis der Zucker komplett vergoren ist. Allerdings weiss ich nicht, wieviel Zucker man braucht, um auf die amtlichen 4 - 5% Säuregehalt zu kommen.

            Die überschüssigen Kristalle musst du übrigens nicht wegschmeissen, sie sind eiweisshaltig wie Champignons und können z. B. in einem Omelett 'verbraten' werden. Nett zu beobachten ist auch, wenn man sie in übelst stinkenden Bioabfall wirft - nach kurzer Zeit riecht da nichts mehr, weil die Hefen und Milchsäurebakterien die ganzen Stinkbazillen und -pilze plattmachen. So etwas ähnliches passiert auch im Darm, wenn man den Kefir trinkt. Das erklärt den gesundheitlichen Nutzen für die Darmflora.
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            • #7
              Ich habe schon Wasserkefir eingefroren und nach Monaten wiederbelebt, das funktionierte gut, auch mit Milchkefir oder Tibeter-Pilz. Irgendwann sind die Kristallalgen (um die handelt es sich) von Wasserkefir immer kleiner geworden und degeneriert. Ich muss mir irgendwo neue besorgen. Nach dem Einfrieren jedoch haben sie sich prächtig entwickelt.

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              • #8
                Meine Wasserkefirkristalle halten jetzt schon mehrere Jahre und sind nie krank geworden, obwohl ich nicht einmal eine Zitronenscheibe dazu packe (die soll ja angeblich vor Schimmelbefall schützen). Wenn die Kristalle sich nicht vermehren wollen, hilft ein erbsengroßes Stück einer Kalziumtablette pro Ansatz. Ohne Kalzium, wenn das Wasser zu weich ist, können keine Kristalle entstehen.
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