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Neurologisches Problem, Hund kann nicht gehen

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  • Neurologisches Problem, Hund kann nicht gehen

    Haben in unserem Asyl einen Yorkshire-Terrier, der seit wir sie fanden (im Straßengraben) Probleme mit der Koordination seiner Bewegungen hatte. Aber seit einiger Zeit kann sie jetzt gar nicht mehr gehen und die Beine koordinieren. Wenn sie aufsteht fällt sie um und beginnt dann im liegen wie wild zu "laufen". TA hat keine Lösung. Hat jemand von Euch eine Idee, Erfahrung? Im Moment lebt sie in einem Wäschekorb mit Decken und Handtüchern, die halt nach jedem Geschäft ausgetauscht werden und der Hund wird häufig gewaschen. Sonst bleibt uns nicht viel übrig.
    Danke im voraus!


  • #2
    Hallo erheller,

    das hört sich gar nicht gut an. Bei meinerr 17-jährigen Schäferhündin, die altersbedingt schwer abbaut, habe ich eine gute Verbesserung mit CBD-Öl und Alpha-Liponsäure (ALA) erreicht. CBD beruhigt die Nerven und wirkt schmerzlindernd, ALA stärkt die Nervenzellen von innen heraus, indem es die Energieversorgung der Zellkraftwerke (Mitochondrien) wieder ankurbelt. Wunder kann ich dir nicht versprechen, wenn die Nerven bereits zerstört sind, war's das.

    Gute Besserung für deine kleine Patientin!
    Die Dosis macht die Nahrung.
    Die Dosis macht die Medizin.
    Die Dosis macht die Droge.
    Die Dosis macht das Gift.

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    • #3
      Vielen Dank, werde mal sehen ob ich das hier auftreiben kann. Nachdem Hanf hier inzwischen legal ist, kann das schon sein.

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      • #4
        Fertiges CBD-Öl solltest du in jedem Growshop bekommen. Du kannst dir das Öl auch selbst aus Hanfblütenmehl kochen, hier ist eine Anleitung:

        http://mms-selbsthilfe.de/forum/vors...is-als-medizin

        Wenn der Hanf bei euch legal ist, kannst du das Kraut auch selbst anbauen. Einfach die Samen einer CBD-haltigen Nutzhanfsorte (z. B. Finola) irgendwo im Garten fallen lassen, den Rest macht die Natur.

        Die Dosis macht die Nahrung.
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        • #5
          mir kommt noch in den Sinn, daß es eine Störung des Gleichgewichtsinnes / Gleichgewichtsorgans sein könnte, durch Parasiten oder Viren oder Bakterien ausgelöst. Was hätte man zu verlieren? Versuche, CDS, verdünnt auf 1/4, mit einem Wattestäbchen in den Gehörgang zu bringen. Dafür reicht ein triefend getränktes Wattestächen. Die ersten 5 bis 10 Minuten wirkt es sich dann so aus wie bei Volltrunkenheit. Aber vielleicht verbessert sich dann auch etwas.

          Viel Glück!

          Schnelli

          Anfragen bitte nur im Forum, ich schaffs anders nicht, und andere können ggf einspringen. Meist interessiert es sowieso alle.

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          • #6
            Danke, habe es oral 2 Monate gegeben, ohne Wirkung. Werde das ab morgen probieren. wie lange glaubst Du? 2 - 3 Wochen, 2 mal täglich???

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            • #7
              Es ist immer schwierig, abzutaxieren, was nun der Auslöser der Beschwerden ist. Höhere Lebewesen sind mit MMS nicht gut zu greifen, und dann steht man da und ist am Ende mit dem Latein.

              Dazu zählen meist die Erwachsenenstadien der Parasiten auch, diese sind ja Mehrzeller. So pauschal würde ich sagen, sofern eine Maßnahme mit MMS nicht innerhalb von 3 Tagen eine Verbesserung erkennen läßt, sollte man eine andere Strategie verfolgen.

              Übrigens kannst Du die Sache mit dem Wattestäbchen im Ohr selbst austesten, es ist eine eindrückliche Erfahrung. Nicht danach irgendetwas tun, wo das Gleichgewichtsorgan eine Rolle spielt: Also nicht Autofahren, Radfahren, eine Maschine bedienen ... Der Trunkenheitseffekt wird nach irgendwas wie einer Viertelstunde wieder verblassen.

              Andere Möglichkeiten:
              Rektal geben. Gerade bei apathischen Zuständen beim Tier bietet es sich als Methode an. Denk aber dran, daß die Schleimhaut, die der Darm ja nunmal ist, schon auf das CDS mit Reizung reagiert, wenn es zu konzentriert zum Einsatz kommt. Wenn man es machen KANN, sollte man auch rektal nicht konzentrierter dosieren als oral, und dazu kennen wir ja meist aus eigener Erfahrung die Grenzen. Rektal hat den riesengroßen Vorteil, daß es praktisch sofort resorbiert wird und entsprechend der Erfolg nicht lange warten läßt, sofern es einen gibt. Auch kommt dadurch weiter oben im Verdauungssystem nicht so leicht etwas durcheinander.
              Dazu ziehst Du beispielsweise 5 oder 10 ml verdünntes CDS mit der Spritze auf und drückst es vorsichtig hinten rein.

              Am Ohr hab ich es an mir selber nie öfter als 2 mal eingesetzt, es ging mir um Entzündungen im Gehörgang, die damit praktisch sofort ein Ende hatten. In sofern fehlt mir damit eine Langzeiterfahrung. Dennoch bietet es sich dort an, um CLO2 zum Hirn zu transportieren, ohne über die längeren Wege „oral“ und „rektal“ gehen zu müssen. Die längeren Wege haben ja den Nachteil, daß das CLO2 sich auf dem Weg zum Ziel bereits verbraucht. Gehe nach Deinem Bauchgefühl.

              Auch CISS bietet sich an, hier allerdings in abgewandelter Form, nämlich rektal und ohne Natron oder nur recht wenig. Die Erfahrung mit CISS ist ja, daß schon geringste Mengen von MMS (also NAClO2 25%) ausreichen für eine gründliche Wirkung. Beim Menschen kann das 1 Tropfen sein, oder schon 1/4 Tropfen. Aufs Körpergewicht umrechnen! Bitte bedenken, daß MMS pur stark ätzt, daß man also hoch verdünnen muß. Für die Schleimhautirritation ist die Konzentration ausschlaggebend, für die Wirkung (Heileffekt) die Gesamtmenge an MMS. Ideal wäre also eine feste Menge von irgendwas 1/10 Tropfen MMS und eine hohe Verdünnung, vielleicht 20 bis 40 ml. Im Selbstversuch bitte testen. Wenn Du rektal nicht konzentrierter gibst als Du oral selber verträgst, bist Du auf der sicheren Seite. Die Orale Beurteilung bezieht sich auf die Konzentration, Du kannst es dann wieder ausspucken.

              Viel Erfolg!
              Schnelli

              Anfragen bitte nur im Forum, ich schaffs anders nicht, und andere können ggf einspringen. Meist interessiert es sowieso alle.

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              • #8
                Vielen Dank! Rektal habe ich schon häufig angewendet, besonders in späteren Stadium von Parvovirose und Staupe, wenn der Hund nicht mehr schluckt. Da habe ich die Erfahrung gemacht, daß die Konzentration, die vertragen wird auch jedesmla ander ist. Aber sicherheitshalber gebe ich dem CDS immer noch etwas wasser zu. Aber auch intravenös ist zwar umständlich aber am wirkunsvollsten. Trotzdem hilft es nicht immer. Bin bei einer Quote so um die 70% von Überlebenden. Das mit den Ohren werde ich ausprobieren und nach Jahrzehnten halt wieder mal betrunken sein. Schöne Feiertage!

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                • #9
                  Zitat von erheller Beitrag anzeigen
                  VBin bei einer Quote so um die 70% von Überlebenden.
                  Weisst du die Überlebensquote ohne Behandlung mit MMS? Sowohl Staupe als auch Parvovirose verlaufen bei Hunden häufig tödlich oder hinterlassen bleibende Behinderungen, aber ich habe keine konkreten Zahlen gefunden. Aus Sicht der Schulmedizin kann man zumindest bei Staupe außer Impfen nicht viel machen.

                  Die Behandlung kann nur symptomatisch erfolgen, die Verabreichung von Virostatika ist nicht etabliert. Üblicherweise werden Antibiotika zur Bekämpfung bakterieller Sekundärinfektionen sowie hustenstillende und schleimlösende Mittel verabreicht. Bei Durchfall mit Dehydratation ist eine Flüssigkeitsgabe sinnvoll. Bei schweren neurologischen Ausfällen sollte eine Einschläferung in Betracht gezogen werden.
                  aus https://de.wikipedia.org/wiki/Staupe


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                  • #10
                    Leider gibt es keine offiziellen Zahlen, ich kann also nur von eigener Beobachtung berichten. Wir hatten bisher 180 Hunde aufgefunden. Nachdem die alle auf der Straße vegetiert haben, sind sie in entsprechendem Zustand. Räude haben sie praktisch alle nach 2 - 3 Wochen auf der Straße. Ca. 60 % der aufgefundenen Hunde habe Parvo oder Staupe. Davon haben früher, als ich MMS bzw. CDS nicht kannte, ca. 20% überlebt. Seit ich MMS verwende bin ich knapp über 50%. Allerdings habe ich keine Ahnung, warum manchmal nichts hilft. Auch habe ich begonnen CDS prophylaktisch sofort zu geben, ca. 6 bis 8 x. Trotzdem kommt dann nach 1 bs 3 Wochen die Krankheit zum Ausbruch, egal ob Prophylaxe oder nicht. Ich kann das sagen, weil ich für jeden Hund eine Karteikarte anlege und daher über Zahlen verfüge. Wenn der Verdacht auf eine der beide Krankheiten besteht, geben ich alternierend rektal und oral.

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                    • #11
                      Mal unabhängig von der Erkrankung; möglicherweise braucht der Beginn einer Heilung bzw. Linderung ja zeitlich etwa so lange, wie eine Erkrankung entstanden ist?

                      Wurde aber im konkreten Fall auch schon mal daran gedacht, daß es sich bei den Ausfällen um Erscheinungen eines Zuwenig oder Zuviel an Vitaminen und Mineralien handeln könnte?

                      Meine Hündin jedenfalls bekommt nun schon monatelang zu ihrem normalen Futter eine Mischung aus Bierhefe, Kurkuma, Ingwer und 100%igem Grünlippmuschelmehl; und sie läuft wieder, trotz ihrer Gelenkproblematik, als wär' sie 2.

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