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Wahnvorstellungen, Angst, etc.

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  • Wahnvorstellungen, Angst, etc.

    Hallo Leute,

    ich brauche mal Hilfe. In meiner Verwandschaft ist eine 54 Jährige Frau, die an infantiler Zerebralparese leidet. Sie ist sowohl körperlich als auch geistig behindert. Vor zwei Jahren hat sie ihre nächste Ansprech-Person verloren, die sich quasi die ganze Zeit um sie gekümmert hat. Seit dem Zeitpunkt hat sie sich über Zahnschmerzen beklagt. Sie war (auch mit mir) bei zig Zahnärzten. Einige Zähne wurden gezogen, einige Zahnwurzelbehandelt, etc. Arzneimittel / Schmerzmittel haben absolut nicht geholfen. Dann ist aus den Zahnschmerzen ein Brennen im Mund entstanden. Irgendwann kamen Anfälle dazu, wo die Dame dann über Minuten oder Stunden ein Wort oder Satz die ganze Zeit wiederholt.

    Mit den Anfällen war sie dann auch im Krankenhaus beim Neurologen. Auch in der Zahnklinik. Alle haben sie zum Psychiater verwiesen. Ein CT wurde übrigens nicht gemacht, da die Frau sich die ganze Zeit bewegt und nicht still sein kann. Und für ein CT unter Betäubung sah er keine Notwendigkeit. Im Blut gibt es auch keine Auffälligkeiten.

    Der Psychiater hat Ihr dann Risperidon und Mirtazapin verschrieben. Drei Monate war alles gut. Dann traten die Anfälle wieder auf. Diesmal sagte Sie aber nicht mehr, dass die Zähne schmerzen oder brennen, sondern dass die Zähne verschwinden. Sie hält die ganze Zeit die Finger im Mund um zu prüfen, ob die Zähne noch da sind. Auch kamen Halluzinationen und Wahnvorstellungen dazu. So sagte sie heute, dass überall Spinnen und Kakerlaken sind. Gestern waren es irgendwelche Leute, die sie entführen wollen.

    Hat von euch jemand eine Idee, was man machen kann? Evtl. mit MMS?

  • #2
    Hallo LLOrd,

    ich würde es mit CDL statt MMS probieren, weil es besser verträglich ist. Fang mit wenigen Tropfen in einem Glas Wasser an und steigere dann vorsichtig. CDL versorgt das Hirn mit Sauerstoff, das könnte sich positiv auf den geistigen Verfall auswirken. Gegen die Angstattacken würde ich es mit CBD-Öl versuchen, das beruhigt die Nerven. Abends vor dem Schlafengehen könnte eine Kapsel L-Tryptophan auf nüchternen Magen gegen die depressive Verstimmung helfen. L-Tryptophan ist der Ausgangsstoff von Serotonin, das macht heiter und gelassen.

    Gute Besserung für deine Verwandte!
    Die Dosis macht die Nahrung.
    Die Dosis macht die Medizin.
    Die Dosis macht die Droge.
    Die Dosis macht das Gift.

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    • #3
      In der heutigen Ausgabe der ZEIT im Teil "Wissen" werden Hinweise diskutiert, dass Depressionen durch chronische Entzündungen hervorgerufen sein könnten. Antibiotika werden erwogen. So ist es denkbar, dass auch bei der Frau Entzündungen ursächlich sein könnten. Eine MMS-Kur würde dann Sinn machen.

      Ich wünsche deiner Verwandten alles Gute!

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      • #4
        Zitat von MaxJoy Beitrag anzeigen
        Gegen die Angstattacken würde ich es mit CBD-Öl versuchen, das beruhigt die Nerven.
        Danke für den Tipp. Ich habe aber mal eine generelle Frage. Hebt das CBD-Öl nicht die oxidative Wirkung des MMS/CDL auf? Bzw. auch anders herum?

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        • #5
          Zitat von LL0rd Beitrag anzeigen

          Hebt das CBD-Öl nicht die oxidative Wirkung des MMS/CDL auf? Bzw. auch anders herum?
          Schon möglich. Die Einnahme von CBD-Öl und L-Tryptophan kannst du kombinieren, MMS/CDL würde ich immer solo auf nüchternen Magen einnehmen.
          Die Dosis macht die Nahrung.
          Die Dosis macht die Medizin.
          Die Dosis macht die Droge.
          Die Dosis macht das Gift.

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